BAUER Dive Drill DD C 40: 200 t Offshore-Bohrtechnologie termingerecht ausgeliefert

 

Seit mehr als einem halben Jahrhundert steht der Name Bauer für leistungsstarke Spezialtiefbautechnologie, die bei Gründungen, Untergrundabdichtungen und vielen anderen Vorhaben zum Einsatz kommt. Zunehmend interessant werden dabei auch Offshore-Projekte, die ein speziell für den Unterwassereinsatz entwickeltes Bohrequipment erfordern. Auch dafür bietet die BAUER Maschinen GmbH passgenaue maschinentechnische Lösungen– der Geschäftsbereich BAUER Maritime Technologies liefert Spezialgeräte, Bohrwerkzeuge und -technologien für Offshore-Gründungen, Meeresbodenexploration und Mining.

 

Im Sommer 2016 wurde die BAUER Maschinen GmbH mit der Konstruktion und dem Bau eines neuartigen Unterwasserbohrgeräts – dem BAUER Dive Drill DD C 40 – beauftragt. Der Dive Drill soll das Rammen von Offshore-Pfählen vor der Küste Schottlands, welche als Gründungselemente für einen Offshore-Windpark dienen, unterstützen. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Rammen auf die erforderliche und vorab berechnete Tiefe aufgrund von Hindernissen oder zu hartem Boden nicht möglich ist. In diesem Fall bohrt der Dive Drill das Material im Pfahl aus, um die Reibung zu reduzieren.

 

 

 

 

Wie der Name Dive Drill schon verrät, ist das Bohrgerät in der Lage, unter Wasser in das vorab gerammte Rohr einzutauchen, sich im Rohr zu verspannen und dann kontinuierlich das Material auszubohren sowie herauszupumpen. „Um die technologischen Risiken für dieses neuartige Bohrgerät zu minimieren, haben wir bewährte Komponenten aus unserem Baukasten der Bohrgeräte und Schlitzwandfräsen verwendet, wie Drehgetriebe, Förderpumpen, Druckausgleiche, Winden, Schlauchaufrollungen, usw.“, erläutert Leonhard Weixler aus dem Geschäftsbereich Schlitzwand/Maritime Technologies der BAUER Maschinen GmbH. „Alle Komponenten wurden in unserem Werk in Aresing montiert und getestet. Zudem fand ein Bohrversuch auf unserem Testgelände statt, bei dem die Anlage auch vom Kunden abgenommen wurde.“

 

Zum vereinbarten Zeitpunkt wurde Anfang März 2017 dann die Anlage in Transporteinheiten zerlegt, nach Rotterdam gebracht und dort im Hafen wieder komplett aufgebaut, wo sie per Schiffskran an ihre Arbeitsposition auf das Installationsschiff gehoben wurde. Das Schiff konnte termingerecht auslaufen und die Installationsarbeiten für den Windpark „Beatrice“ in der Nordsee beginnen. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem gesamten Team diese herausfordernde Aufgabe termingerecht meistern konnten und so nun auch die bewährte Bauer-Technik auf dem Meer zum Einsatz kommen kann“, so Leonhard Weixler stolz.

 

Diese sowie andere mögliche Anwendungen und Geräte finden Sie auch in unserer Broschüre „BAUER Maritime Technologies“.